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Donauradweg 2002
Unsere 4. gemeinsame Tour entlang der Donau begann am Samstag, gleich nach Schulschluss. Wir fuhren mit dem Auto nach Schärding. Dort am Bahnhof ließen wir das Auto stehen und radelten los.
Von Schärding ging es entlang des Inn auf einem verkehrsfreien fein geschotterten Weg bis nach Passau.
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Unser treues Auto
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Wernstein
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Der Inn bei Wernstein
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Blumenhaus vor Passau
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EU-Binnengrenze - man beachte die Reihenfolge der Tafeln
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Die 3-Flüsse-Stadt
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Ein letzter Blick auf Passau
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Schiffe und Kirchen
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Eine Nixe???
Auf der Nordseite der Donau geht es entlang einer befahrenen Straße mit eigenem, asphaltierten Radweg bis nach Obernzell. Dort lud uns das Schwimmbad zu einem erfrischenden Bad ein.
Von jetzt an fuhren wir auf ruhiger Nebenstraße und danach Radweg im kühlen Schatten unserem Ziel Schlögener Schlinge entgegen
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Schloß Obernzell
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Kapellchen beim Kraftwerk Jochenstein
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EU-Binnengrenze am Radweg
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Ein ruhiger Weg
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Fähre bei der Schlinge
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Das Ziel vor den Augen
Wie immer faszinierte uns auch diesmal die Schlinge, die Ruhe und die angenehme Atmosphäre an unserem Ziel (Hotel zur Donauschlinge).
Kilometer an diesem Tag: 56 km

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Panorama
Am Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstücksbüffet radelte es sich leicht in ebener, bestens asphaltierter Fahrbahn ohne Verkehr durch die beeindruckende Landschaft bis nach Aschach.
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Die Schlinge...
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schlingt ...
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wie eine...
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Schlange ...
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mit Schiffen.
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Stromkilometer bis zur Mündung
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Hundert-Meter-Marke an der Böschung
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Aschach, ein schmucker Ort
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Marktplatz
Ab Aschach weitete sich das Engtal. Teils an der Donau, teils in der Au, teils im Landesinneren führte uns der Radweg unserer nächsten Pause in Ottensheim entgegen.
Ein Leistungszentrum für Ruderer bot ein eindrucksvolles Bild.
In Ottensheim versuchten wird, zur Burg vorzudringen, scheiterten aber an verschlossenen Toren (Privatbesitz).
Auch das Labyrinth im Maisfeld, das leider nur nachmittags geöffnet hatte, verweigerte sich uns.
Dann gings weiter bis Linz. Diese Hauptstadt Oberösterreichs umfuhren wir auf der Nordseite der Donau. Bis zum Pleschinger-See, einem Erholungsgebiet der Linzer, radelten wir und legten uns nach einem Mittagsessen in den Schatten zur Rast.
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Entlang der Donau
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Durch die Au
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zum Labyrinth
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Blumen im Feld
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In der Engstelle vor Linz (Kürnberger Wald)
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nach Linz
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Am Radweg an Linz vorbei
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Das Rad ruht sich aus
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Vorbei an der gegenüberliegenden Seite der VA - Eisen- und Stahlwerk
Nach einem kurzen Besuch in Steyregg (der kleinsten Stadt Österreichs) fuhren wir entlang des Dammes bis zum Kraftwerk Abwinden-Asten. Dort querten wir die Donau auf die Südseite und besuchten in Enns im Ortsteil Lorch die älteste Kirche Österreichs. Mit der Fähre erreichten wir unser Ziel in Mauthausen (Gasthof zur Traube).
Kilometer an diesem Tag: 95 km
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Noch einmal die VA
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Entlang der Donau ...
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vorbei am Kraftwerk Abwinden-Asten
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zwischen Feldern (Mais, Getreide, Zuckerrüben, Gemüse)
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landeten wir in Mauthausen
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Abendsonne an der Ennsmündung

Gleich in der Früh ging es weiter. Durch das Machland, ein Gemüseanbaugebiet, zwischen reizvollen Ortschaften mit herrlichen Gehöften radelten wir in der Morgenfrische dahin. Das urgeschichtliche Freilichtmuseum in Mitterkirchen hatten wir schon vergangenes Jahr besucht.
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Kohl
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Im Machland
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Ruprechtshofen
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Eine gepflegte Kapelle
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Sonnenblumen
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Sonnenblumen
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Sonnenblumen
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So schauen dort die Hinweisschilder aus
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Zukünftige Federbetten
Gleich nach dem Machland bot sich die Burg Chlam (Klam) als Besichtigungsziel an. Weiter ging es dann entlang der Donau bis Grein. Die Pause tat gut und wir wechselten auf die Südseite (Niederösterreich) und radelten durch den Strudengau bis Ybbs.
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Am Donauradweg
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Grenze zwischen Oberösterreich und Niederösterreich auf der Brücke
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Grein
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Im Strudengau
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Das Schloss Persenbeug
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Bei Ybbs
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Die neue Donaubrücke
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im Nibelungengau
Den Badesee in Ybbs fanden wir gleich und genossen die Erfrischung. Wir blieben auf der Südseite und fuhren über Krummnussbaum auf die neue Donaubrücke im Nibelungengau bei Pöchlarn.
In Emmersdorf (nördlich von Melk) fanden wir im Hotel "Zum schwarzen Bären" erholsame Unterkunft.
Kilometer an diesem Tag: 95 km

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Willendorf, Fundort der Venus
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In der Wachau
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Wien, Marillen, Äpfel
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St. Michael
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St. Michael
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Ein Marterl bei Dürnstein
In der Früh war es immer am angenehmsten. Durch die Wachau, vorbei an der Venus von Willendorf, an Weingärten, an Marillenbäumen, an Apfelbäumen, durch liebliche Dörfer, am Tausendeimerberg, fuhren wir bis Krems. Es war wieder einer der heißesten Tage des Jahres (34°), nur wussten wir es nicht, aber wir merkten es.
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Ein Weingut
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Über die Brücke bei Krems nach Süden
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Der Blick zurück nach Krems
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Auf dem Treppelweg...
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... bei der Hitze...
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... ist mit dem Rad machbar!
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Ohne Schatten...
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immer gerade aus...
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LKW-Transport auf der Donau
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Nochmals LKW
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Aufkommender Gegenwind...
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machte eine Ruhepause am Badesee in Traismauer notwendig!
Wir suchten und fanden Erfrischung im großen Badesee von Traismauer. Erholt stürzten wir uns wieder aufs Rad und weiter ging es durch das weite Tullnerfeld nach Tulln.
Dort beendeten wir unsere Tagesstrecke nach 86 km.
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An der Donau
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Da geht's in die Au
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Gegenwind kräuselt die Wasseroberfläche
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Zum Kraftwerk Altenwörth
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Das Nicht-Kraftwerk Zwentendorf
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Getreide und Rüben

Auf zur letzten Etappe nach Wien. Entlang der Donau sahen wir die Wochenendhäuschen der Erholungssuchenden. Von der einfachen Holzhütte bis zur Luxusvilla wurde alles geboten. Ab dem Kraftwerk Greifenstein fuhren wir durch Gartensiedlungen, vorbei am Campingplatz in Klosterneuburg (der im Vorjahr unserer Wien-Domizil mit dem Wohnwagen war) nach Wien. Entlang des Donaukanals radelten wir bis zum Schwedenplatz. Dann schoben wir unsere Räder durch die Rotenturmstraße zum Stephansdom.
Dort schossen wir das glückliche Abschlussfoto, fuhren weiter zum Westbahnhof und zurück ging's per Bahn nach Schärding.
Gefahrene Kilometer 42
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Schifftransport auf der Donau
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Wochenendhäuschen
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An der schönen blauen Donau
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Immer ein Super-Radweg
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Kraftwerk Greifenstein
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Richtung Wien ...
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und da sind wir auch schon!
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Entlang des Donau
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Im Hintergrund der Donauturm
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Der Beginn des Donaukanals
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Radweg
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Radweg
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Hundertwasser-Heizkraftwerk
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Am Donaukanal
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entlang geht es zum Ziel
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2 glückliche Radfahrer
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am Stephansdom!
Daten und Fakten:
  • Der Donauradweg ist sicher der einfachste und bekannteste Radweg in Europa.
  • Immer eben, meist asphaltiert.
  • Die Etappeneinteilung ist wegen der Vielzahl von Verpflegungstationen, Unterkünften, Hinweisen für Radfahrer kein Kopfzerbrechen wert.
  • Die Landschaft ist äußerst abwechslungsreich.
  • Die Strecke Passau - Wien ist ca. 350 km.
  • Am Westbahnhof in Wien gibt es keine Gepäcksaufbewahrung mehr.
  • Die Räder können im benachbarten Parkhaus abgestellt werden.
  • Für das Gepäck gibt es Schließfächer.